Das zweite Derby fand erstmals in Revieren um Neudrossenfeld statt.
Wir bedanken uns bei den Revierinhabern L. Waldmann und H. Kramer, dass wir zu Gast in den Revieren sein durften. Neben starken Beständen an Feldrehen kamen auch Fasane und Hühner zum Anblick.
Nach der Begrüßung ging es in zwei Gruppen in die verschiedenen Reviere.
Gruppe 1 – geführt von L. Waldmann/A. Kretzer – wurde vom Richterteam Ernst Kunz, Brigitte Lechner und Kathrin Meyer und den RA Matthias Nebel beobachtet. Die vier Rüden gefielen den Richtern sehr! Gute Hunde, ordentlich vorbereitet – da fiel das Richten leicht.

Die angebotenen Suchenflächen boten großräumige Möglichkeiten. Gerade richtig für die jungen Hunde. Die angrenzende Autobahn war gezäunt. Die Feldrehe und deren Witterung machten es den jungen Hunden nicht ganz einfach!


In den Stilllegungsflächen war der eine oder andere Fasan zu finden. Die Hunde hatten alle sehr gute Vorstehanlagen, die die Richter sehr gerne quittierten.

Auch dieser Rüde zog weit an und kam am Fasan zum Vorstehen.


Die Gruppe 2 – Hündinnen – wurde vom Richterobmann Jürgen Süß, Mitrichter Konrad Sendelbeck und Karl Loos beurteilt. Die feinnasige Hündin zeigt weit vorab ein frisches Rehlager an. Das Reh war kurz vorher abgesprungen.

Auch in der Hündinnengruppe – in den Stilllegungsflächen war Wild zu finden. Hier – nach angezeigten Lerchen – ein Fasanengockel!


Schussfestigkeit bei a l l e n acht Hunden überhaupt kein Problem.
Bei zwei Gespannen konnten die Richter einvernehmlich ein 4h in der Suche vergeben. Diese jungen Hunde überzeugten in Planmäßigkeit, Sprung, Kopfhaltung, nahmen großen Raum – waren aber dennoch führig und gehorsam! Der Wind wurde bestens ausgenutzt – wirklich schön anzusehen.


Ernst Kunz übernahm in beiden Gruppen die Begutachtung der Zähne, Augen und – bei den Rüden – die Hoden.



Eine kleine Regenpause mussten wir einlegen – es goß wie aus Kübeln.
Aber kurz danach ging es wieder ins Feld. Nach weiteren Suchengängen ging es ins Suchenlokal.
Dort wurde die Auswertung und die Siegerehrung durchgeführt.

Bei den Richtern bedankten wir uns mit einem guten Fränkischen Tropfen und selbstgemachter Marmelade.
Die Hundeführer erhielten etwas Nervennahrung und für den Hund eine Leuchthalsung.
Danke an die Revierinhaber, die eine herzhafte Wildsalami und ebenso Marmelade erhielten.


Suchensieger und Pokalgewinner: André Kretzer mit Kuba vom Hirschenacker – 4h in der Suche und ein mitgebrachter HN und BTR. Herzlichen Glückwunsch!



Stellvertretend aller 8 Gespanne einige Schnappschüsse von der Urkundenübergabe.
Hier die Ergebnisse der gestarteten Gespanne. Leider hatten einen Tag vorher noch drei Gespanne abgesagt. Das hieß für uns – drei Richter absagen und Gruppen neu einteilen und etwas Umorganisation.

Wir haben acht sehr gute Gespanne beobachten dürfen. Da macht das Richten Freude. Aber von nichts kommt bekanntlich nichts. Gratulation an den Züchter Rainer Seeber, der im Vorfeld gut mit seinen Führern und Hunden gearbeitet hatte.
Bleibt uns nur noch, uns bei allen Beteiligten zu bedanken. Diejenigen, die die Prüfungsvorbereitung, die Organisation durchführen, die Geschenke richten, für Brotzeit und Kuchen und Marmelade sorgen, die das Revier erkundeten und die besten Flächen suchten usw. – 1000 Dank! Herzlichen Dank an alle Fotografen – so können alle etwas an der Prüfung teilhaben.
Danke an die Richter und Revierführer – ohne euch geht es nicht.
Bis zum nächsten Termin wünschen wir allen Gespanne alles Gute weiterhin. Der nächste Termin ist dann die Zuchtschau für diese Gespanne.
Waidmannsheil und Kurzhaar voran!
Die Vorstandschaft