VGP 24.-25.10.2026

Die Anforderungen an eine VGP (Meisterprüfung) sind sehr hoch! Das war schon immer so. Diese Prüfung ist eine der vielseitigsten Hundeprüfung, die ein Vollgebrauchshund ablegen kann.

Die Nennzahlen in diesem Jahr waren leider nur vier Gespanne. So mussten wir im Vorfeld eine Richtergruppe leider „ausladen“. Geplant war für den ersten Tag das Revier in Prebitz zu nutzen. Hier können die Wald- und Wasserfächer gut durchgeprüft werden. Am zweiten Tag ging es dann in die Nähe von Coburg, um die Feldfächer abzuprüfen.

Am Freitag vor der Prüfung dann der Anruf des Führers Hund Nr. 3: Die Hündin hat sich einen Nagel abgerissen und darf leider aus gesundheitl. Gründen nicht starten. Das ist immer bitter! Der Hund war vorbereitet! Wir wünschen auf alle Fälle gute Besserung.

Am Samstag traf man sich dann im Anwesen von Ilona Inzelsberger, um dort die Begrüßung – umrahmt von den Bläsern der JV Pegnitz – die Abgabe der Papiere, die Richterbesprechung usw. zu vollziehen.

Dann ging es mit den drei Gespannen und den Richtern Oliver Schwarm (RO), Kathrin Meyer und Walter Biersack zu den Waldfächern. Begleitet wurden sie durch die RA Katharina Grabinger und Matthias Nebel.

Mit der Übernachtfährte starteten die Schweißfährten. Leider musste das Gespann Nr. 1 einmal abgerufen werden. Es war wohl zu viel Wild unterwegs! Dann kamen die beiden jedoch zügig zum ausgelegten Stück.

Gespann Nr. 2 und Gespann Nr. 4 kamen ohne Abruf erfolgreich zum Stück. Am Ende einer jeder Fährte wurde das Stück Dank unserem Richter Walter Biersack verblasen.

Nach den Fährtenarbeiten wurde ans Wasser gewechselt. Hier hätten die Hunde eine sehr gute Stöberarbeit zeigen können, denn das Gewässer war ringsum mit Schilf bewachsen. Es regnete und war nicht mehr so warm, wie im ganzen Jahr……was man bei allen drei Prüflingen merkte!

Alle drei hatten beim Fach „Stöbern ohne Ente“ ihre liebe Mühe! So musste Gespann 1 leider bereits bei diesem Fach ausscheiden, da keine genügende Arbeit gezeigt wurde. Die beiden anderen Gespanne konnten gute und genügende Arbeiten zeigen.

Die Bringfächer/Schußfestigkeit  wurden sehr gut gelöst.

Jetzt war es Zeit für eine Jagdpause, die bei diesem Wetter wieder bei Fam. Inzelsberger durchgeführt wurde. Danke an Kathrin Meyer, die für die notwendigen Leckereien gesorgt hatte.

Es ging danach ans Fuchshindernis – jetzt nur noch mit zwei VGP-Prüflingen. Jedoch wurde dem dritten Gespann angeboten, die Fächer, die für die QBP notwendig sind, abzuprüfen, was das Gespann dankend annahm. Die Schweißarbeit und die Schussfestigkeit waren geprüft.

Nach dem Hindernis wurden gleich im nahegelegenen Waldgebiet die Fuchsschleppen durchgeführt. Die Prüfungsleiterin hatte auch diese Schleppen ausgezeichnet, so dass die Richter keine Mühe hatten, die geforderten Schleppenlängen auszulaufen.

Die beiden VGP-Hunde meisterten die Fuchsschleppen perfekt, obwohl das Gelände sehr schwierig war (Holzeinschlaggebiet).

Für den „BP-Hund“ und den VGP-Hunden wurden die Kaninchenschleppe gezogen. Alle drei Hunde arbeiteten diese perfekt. Ebenso das Bringen.

Dann wurde umgesetzt. Die Treibjagd, das Ablegen mit Schuss, Buschieren und Stöbern stand auf dem Ablaufprogramm. Obwohl mehrfach Rehwild gesichtet wurde, arbeiteten alle Hunde sehr gut und Gehorsam.

Für den BP-Hund wurde noch eine Federwildschleppe gezogen, denn dieser brauchte den zweiten Tag nicht mehr anzureisen.

Der erste Tag war geschafft. Gespann Nr. 1 konnte sich über die Beurteilung freuen, die für einen Nachweis der Brauchbarkeit notwendig waren. Gespann Nr. 2 und 4 lagen noch voll im Rennen.

Zum Abschluss traf man sich nochmals im Hause Inzelsberger und verabredete sich für den nächsten Tag nach Coburg. Achtung: Uhrumstellung!

Am Abend wurde noch der „VGP-Kürbis“ geschnitzt, der statt eines Pokals überreicht werden sollte.

Am nächsten Morgen: Regen aus Kübeln! Das kann ja im Feld „heiter“ werden.

Zunächst wurden die Federwildschleppen erledigt. Auch hier lieferten die beiden verbliebenen Gespanne ihre Sache gut. Es folgte das „frei Verloren“ suchen eines ausgelegten Stücks. Beide machten ihre Sache sehr gut.

Der Regen ließ etwas nach und so ging es ins Feld. Bereits im ersten Rübenfeld konnten mehrere Hasen gesichtet werden. In den weiteren Suchengängen kamen die Hunde mehrfach an Hasen und Rebhühner! Was für ein toller Anblick! Vorstehen, Manieren, Nachziehen, vorstehen – abstreichen von Rebhühner – Schuss – Schussruhe – perfekt!

Gespann Nr. 2 konnte dies an Haar- und Federwild zeigen. Gespann Nr. 4 verzichtete auf den Gehorsam an Haarwild – er hatte schon eine „gelbe“ Karte. Dafür einen „Sichtlaut“ am Hasen.

Gegen Mittag waren dann alle notwendigen Fächer abgeprüft, die Richter und Richteranwärter waren sich bei der Urteilsfindung immer einig. Immer wieder wurde zwischen den absolvierten Fächern ein offenes Richten durchgeführt.

Mit einem Abschlussfoto im Feld wurde die Prüfung abgeschlossen.

Man traf sich im Suchenlokal in Coburg zu einem gemeinsamen, sehr leckeren Mittagessen. Bis dies eintraf, übernahmen Kathrin Meyer und Ilona Inzelsberger die Schreibarbeiten. Formblätter, Urkunden, Ahnentafel…..und Aufbau der Preise und Präsente.

Herzlichen Dank an Stefan Betz, der unseren Gabentisch mit Adventskalender für Hunde und leckerem Honig bereichert hat!

Die 1. Vorsitzende Ilona Inzelsberger bedankten sich als erstes beim Revierführer mit einer Einladung zum Essen, einem kleinen Dankeschön!

Er kannte das Revier bestens und wußte, wo Wild zu finden sein würde. Er hatte recht! Danke auch an den Revierinhaber – auch er erhielt ein Präsent des Vereins.

Natürlich auch herzlichen Dank an die Richter. Bei diesem Wetter war es kein Vergnügen, aber die Hunde haben es den Richtern leicht gemacht. Wie immer erhielten sie – neben einem kleinem Richtergeld – ein Präsent des Vereins.

Und auch die Richteranwärter gingen nicht leer aus. Es wären mehr erfolgreiche Gespanne nötig gewesen – jetzt müssen sie leider nochmals ran!

Am Ende blieb es, sich bei allen Helfern, Kuchenbäckerinnen, Brotzeitbesorgern, Revierinhabern usw. zu bedanken. Eine VGP auszurichten ist schon ein umfangreicher Aufwand!

Und so durften dann endlich die erfolgreichen Gespanne ihre Urkunden in Empfang nehmen.

Und als „Gag“ ging der geschnitzte Kürbis an den Suchensieger.

Dieser bedankte sich für das faire Richten, für die tolle Organisation, für die Ausbildungshilfe vom Züchter  Rainer Seeber und Vorstand Ilona Inzelsberger – es hat einfach alles gepasst.

So soll es unter Jägern und Hundeleuten auch sein!

Nun ist die Prüfungssaison für den Verein abgeschlossen. Bis Ende November wird noch der Welpenkurs durchgeführt – dann ist (endlich) Pause!

  1. Vicky von Unterlappach 024/24 Julia Dauer, 95359 Azendorf, Oberfranken 0. Preis / 90 Punkte
  2. Josef vom Hirschenacker 0779/23 Wolfgang Seifert, DE, 42653 Solingen 1. Preis / 311 Punkte
  3. Kuba vom Hirschenacker 0102/25 André Kretzer, DE, 95512 Neudrossenfeld 1. Preis / 306 Punkte
  4. Amira vom Rauhen Gehau 0966/23 Michael Striegel, 86850 Fischach Nicht erschienen w/Verletzung

Wir wünschen allen Hundeführern eine gute und erfolgreiche Jagdsaison! Passt auf eure Vierbeiner auf!

Waidmannsheil und Kurzhaar voran!

Ilona Inzelsberger

  1. Vorsitzende des DK Franken e.V.

Dr. Kleemann-Zuchtausleseprüfung 2026

47. Dr.-Kleemann-Zuchtausleseprüfung 2026 in Merzen

8. bis 11. Oktober 2026 – Ein Bericht des DK-Verbandes Franken

Eine besondere Prüfung, eine starke Gemeinschaft

Die 47. Dr.-Kleemann-Zuchtausleseprüfung führte die Deutsch-Kurzhaar-Familie vom 8. bis 11. Oktober 2026 nach Merzen in Niedersachsen.

Der DK-Verband Franken war mit zehn Hundeführern, fünf Richtern, Familienangehörigen und Unterstützern vertreten.

Insgesamt machten sich rund 30 Personen aus Franken auf den Weg, um bei dieser bedeutenden Zuchtausleseprüfung dabei zu sein. Zehn Gespanne waren offiziell für den DK-Verband Franken gemeldet. Hinzu kam mit Jochen Mühlböck aus Österreich ein weiterer Hundeführer (Mitglied beim DK-Franken, gestartet für den ÖKK), der unserer Gruppe eng verbunden ist.

Für die teilnehmenden Hundeführer war die Reise nach Merzen der Höhepunkt einer langen und intensiven Vorbereitungszeit. Unzählige Stunden wurden in die Ausbildung der Hunde investiert. Viele Kilometer mussten zurückgelegt werden, um geeignete Niederwildreviere, passende Wasserflächen und gute Übungsmöglichkeiten zu finden. Neben dem enormen zeitlichen Aufwand bedeutete dies auch erhebliche finanzielle Aufwendungen.

Schon die Qualifikation und die Teilnahme an einer Dr.-Kleemann-Zuchtausleseprüfung sind eine besondere Leistung. Unabhängig vom späteren Prüfungsergebnis verdienen deshalb alle Hundeführer Anerkennung und Respekt für ihren Einsatz.

Mittwoch, 7. Oktober – Anreise nach Ankum

Ein Großteil der fränkischen Reisegruppe reiste bereits am Mittwoch an, um gut vorbereitet und ohne Zeitdruck in die Prüfungstage starten zu können.

Als gemeinsame Unterkunft diente das Vier-Sterne-See- und Sporthotel Ankum. Die großzügigen und komfortablen Zimmer sowie das ausgezeichnete, reichhaltige Frühstück boten beste Voraussetzungen für einen angenehmen Aufenthalt.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle unserer 1. Vorsitzenden Ilona Inzelsberger, die sich bereits mehr als ein Jahr im Voraus um die Organisation und Buchung der Unterkunft gekümmert hatte. Bei einer Reisegruppe dieser Größe ist dies keineswegs selbstverständlich. Dank ihrer frühzeitigen Planung konnten Hundeführer, Richter und Begleiter gemeinsam untergebracht werden. Zudem wurden gemeinsame Übungseinheiten an verschiedensten Gewässern und in verschiedensten Feldreviere organisiert, so dass viele Trainingseinheiten möglich waren. Fast alle Hundeführer konnten davon profitieren.

Schon bei der Anreise war die Vorfreude auf die kommenden Tage zu spüren. Gleichzeitig lag eine gewisse Anspannung in der Luft. Schließlich wartete auf die Gespanne eine der anspruchsvollsten Prüfungen im Deutsch-Kurzhaar-Wesen.

Donnerstag, 8. Oktober – Anmeldung, Auslosung und Formwertbeurteilung

Am Donnerstagvormittag begann das offizielle Prüfungsprogramm in der Schützenhalle Südmerzen.

Die Anmeldung, Auslosung und Einteilung der Prüfungsgruppen waren hervorragend organisiert und wurden zügig abgewickelt. Die Teilnehmer erhielten außerdem reichhaltig gepackte Taschen mit Werbe- und Informationsmaterial.

Insgesamt wurden 28 Prüfungsgruppen eingeteilt.

Am Nachmittag folgten die offizielle Begrüßung und die Formwertbeurteilung der Hunde. Diese war auf insgesamt drei Ringe verteilt: einen Ring für die Rüden und zwei Ringe für die Hündinnen.

weitere Fotos folgen….

Die Organisation funktionierte auch hier sehr gut.

Den mitgebrachten Formwert “V” konnten allerdings nur Erbse vom Böhlgrund und Lotte von der Königsleite erhalten. Alle anderen Hunde wurden mit “Sehr gut” bewertet.

Allerdings zeigte sich bereits am Donnerstag, dass das Wetter in den kommenden Tagen eine zusätzliche Herausforderung darstellen würde. Zeitweise setzte kräftiger Regen ein, der sowohl den Hundeführern und ihren Hunden als auch den Richtern und Helfern einiges abverlangte.

Doch trotz der widrigen Bedingungen hielten alle durch.

Am späten Nachmittag beziehungsweise Abend folgte die ausführliche Hundeführerbesprechung. Sie war informativ, gut vorbereitet und bot Gelegenheit, offene Fragen zum Prüfungsablauf zu klären.

Gleichzeitig fand hier das erste persönliche Kennenlernen der Richter und Mitführer innerhalb der einzelnen Prüfungsgruppen statt.

Nach Abschluss der Besprechung traf sich die gesamte fränkische Reisegruppe bei einem nahegelegenen Italiener zum gemeinsamen Abendessen. Auch die amerikanischen Gäste gesellten sich zu uns.

Bei gutem Essen, angeregten Gesprächen und dem einen oder anderen Absacker ließ man den ersten offiziellen Prüfungstag gemütlich ausklingen.

Doch allzu spät sollte es nicht werden: Bereits am nächsten Morgen wartete der erste und für die fränkischen Gespanne entscheidende Prüfungstag.

Freitag, 9. Oktober – Der große Prüfungstag

Am Freitagmorgen hieß es früh aufstehen. Bereits um 7:00 Uhr mussten sich die Prüfungsgruppen an ihren jeweiligen Treffpunkten einfinden.

Von dort aus ging es gemeinsam mit den Revierführern in die zugeteilten Prüfungsreviere. Teilweise waren dafür noch Fahrzeiten von bis zu einer Stunde erforderlich.

Das Wetter stellte die Teilnehmer vor erhebliche Herausforderungen. Kräftiger Wind, Regen und unangenehme Temperaturen begleiteten die Prüfungsarbeiten.

Gerade unter solchen Bedingungen zeigte sich, wie wichtig eine sorgfältige Vorbereitung der Hunde war. Die Gespanne mussten sich auf unterschiedliche Gelände- und Wildverhältnisse einstellen und ihre Leistungen unter anspruchsvollen äußeren Bedingungen zeigen.

Die Prüfungsreviere waren unterschiedlich mit Niederwild besetzt. In manchen Bereichen war erfreulich viel Wild vorhanden. Leider wurde durch Herrn Meyer Lührmann – Hauptorganisator der Reviere – mitgeteilt, dass es auch Hasen mit Myxomatose geben könnte. Diese haben kein Fluchtverhalten. Man solle darauf Rücksicht nehmen.

Besonders hervorzuheben ist der Einsatz der örtlichen Revierführer, die ihre Reviere bestens kannten und alles daransetzten, den Prüfungsgruppen geeignete Möglichkeiten für die erforderlichen Wildkontakte zu bieten.

Auch bei den Wasserarbeiten hatte die Organisation im Vorfeld einige Schwierigkeiten zu bewältigen. Durch den heißen Sommer war an manchen ursprünglich vorgesehenen Gewässern der Wasserstand zu niedrig. Hinzu kam, dass Nutrias teilweise erhebliche Schäden an den Schilfbeständen verursacht hatten.

Die Verantwortlichen reagierten rechtzeitig und konnten geeignete Ersatzgewässer organisieren, sodass die Wasserarbeiten unter entsprechenden Bedingungen durchgeführt werden konnten.

Eine besonders erfreuliche Geste war die Verpflegung der Prüfungsgruppen: Um die Mittagszeit wurden die Teilnehmer draußen im Revier von ihren jeweiligen Revierführern bestens mit einer Brotzeit versorgt.

Dafür gebührt den Revierführern und allen Beteiligten ein ausdrücklicher Dank. Gerade an einem langen, kalten und nassen Prüfungstag weiß man eine solche Versorgung besonders zu schätzen.

Nach Abschluss der Prüfungsarbeiten ging es zurück ins Prüfungslokal nach Südmerzen.

Viele Teilnehmer kamen nass und durchgefroren zurück. Bei einer heißen Tasse Kaffee oder einem wohlverdienten Bier wurden die Erlebnisse des Tages ausgetauscht. Es gab viel zu erzählen: von den Arbeiten der Hunde, den unterschiedlichen Revieren, besonderen Situationen und den Erfahrungen mit den jeweiligen Prüfungsgruppen.

Es gab schöne Nachrichten – aber auch unschöne Erlebnisse!

Hier ein paar Schnappschüsse von den erfolgreichen Gespannen.

Für sämtliche fränkischen Gespanne waren die praktischen Prüfungsarbeiten bereits an diesem Freitag abgeschlossen.

Anschließend ging es zurück ins Hotel, um sich aufzuwärmen, trockene Kleidung anzuziehen und ein wenig zu erholen.

Den Abend verbrachte die fränkische Reisegruppe bei einem gemeinsamen Essen in einem nahegelegenen griechischen Restaurant. Nach einem langen und anstrengenden Prüfungstag tat es gut, in geselliger Runde zusammenzusitzen und die Eindrücke des Tages Revue passieren zu lassen.

Samstag, 10. Oktober – Stolze Kurzhaar-Sieger

Während am Samstagvormittag noch weitere Prüfungsgruppen ihre Arbeiten absolvierten, hatten alle fränkischen Gespanne den praktischen Teil bereits hinter sich.

Damit konnte der Samstag für unsere Hundeführer etwas entspannter beginnen.

Am Nachmittag stand die Präsentation der erfolgreichen Hunde auf dem Programm.

Das Wetter zeigte sich nun etwas freundlicher. Zwar war es weiterhin windig und zeitweise fiel leichter Regen, doch die Bedingungen waren deutlich angenehmer als am Vortag.

Bei der Präsentation stellten die erfolgreichen Hundeführer stolz ihre Hunde vor, die sich mit dem Bestehen dieser anspruchsvollen Zuchtausleseprüfung den begehrten Titel Kurzhaar-Sieger (KS) verdient hatten.

Für die erfolgreichen Gespanne war dies zweifellos ein ganz besonderer Augenblick.

Die vielen Monate der Vorbereitung, die zahlreichen Übungsstunden, die weiten Fahrten in geeignete Reviere und nicht zuletzt die Anspannung während der Prüfung hatten sich ausgezahlt.

Auch für den DK-Verband Franken gab es Grund zur Freude: Vier der zehn offiziell für Franken gemeldeten Hunde bestanden die Prüfung und erhielten den Titel KS. Mit dem ebenfalls erfolgreichen Jochen Mühlböck aus Österreich waren es insgesamt fünf erfolgreiche Gespanne innerhalb unserer erweiterten Reisegruppe.

Diejenigen, die diesmal nicht Bestehen konnten, wurden von der Gruppe “DK Franken” aufgefangen. Eine Dr.-Kleemann-Zuchtausleseprüfung stellt höchste Anforderungen an Hund und Führer. Nicht immer läuft unter Prüfungsbedingungen alles so, wie man es sich nach einer langen Vorbereitung erhofft.

Gerade deshalb sind gegenseitige Unterstützung, Kameradschaft und ein respektvoller Umgang mit den Leistungen aller Teilnehmer besonders wichtig.

Hubertusmesse und festlicher Abschluss

Am frühen Samstagabend fand in der St.-Lambertus-Kirche die feierliche Hubertusmesse statt.

Ein Teil der fränkischen Reisegruppe nahm an diesem festlichen Gottesdienst teil, während sich die übrigen Teilnehmer bereits auf den anschließenden Festabend vorbereiteten.

Am Abend versammelten sich Hundeführer, Richter, Helfer und Gäste zur feierlichen Abschlussveranstaltung.

Die Organisation war auch hier hervorragend. Ein reichhaltiges und ausgesprochen schmackhaftes Buffet sorgte für das leibliche Wohl. Die Bewirtung war bestens organisiert, sodass es den Gästen an nichts fehlte.

Die Stimmung war ausgezeichnet. In zahlreichen Gesprächen wurden Erfahrungen ausgetauscht, Kontakte geknüpft und bestehende Freundschaften gepflegt.

Im Mittelpunkt des Abends standen selbstverständlich die Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse und die Ehrung der erfolgreichen Kurzhaar-Sieger.

Für die Hundeführer, die mit ihren Hunden den begehrten Titel KS erringen konnten, war dies der krönende Abschluss einer langen Vorbereitungszeit.

Auch bei der anschließenden Tombola war das Glück auf fränkischer Seite: Einer der Hauptpreise ging nach Franken und sorgte für zusätzliche Freude.

So klang der letzte gemeinsame Abend in Merzen in geselliger und kameradschaftlicher Atmosphäre aus.

Sonntag, 11. Oktober – Heimreise

Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück im See- und Sporthotel Ankum hieß es am Sonntag Abschied nehmen.

Wie schon bei der Anreise traten die Teilnehmer die Heimfahrt individuell mit ihren eigenen Pkw an.

Alle kamen wieder wohlbehalten zu Hause an – mit vielen neuen Eindrücken, wertvollen Erfahrungen und schönen Erinnerungen an die gemeinsamen Tage in Niedersachsen.

Dank und Rückblick

Die 47. Dr.-Kleemann-Zuchtausleseprüfung in Merzen wird den fränkischen Teilnehmern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

Trotz des teilweise sehr schlechten Wetters war die Veranstaltung hervorragend organisiert. Die Prüfungsleitung, die Richter, Revierführer und zahlreichen Helfer sorgten dafür, dass die umfangreichen Prüfungsarbeiten unter anspruchsvollen Bedingungen durchgeführt werden konnten.

Ein besonderer Dank gilt den Revierführern, die nicht nur ihre Reviere zur Verfügung stellten und die Gruppen zuverlässig führten, sondern auch für eine ausgezeichnete Verpflegung im Feld sorgten.

Ebenso verdienen die Organisatoren Anerkennung für ihre vorausschauende Planung, insbesondere bei der Bereitstellung geeigneter Prüfungsgewässer.

Aus den Reihen des DK-Verbandes Franken waren mit Hubert Braun, Kathrin Meyer, Ursula Scriba, Rainer Seeber und Jürgen Süß auch fünf Richter im Einsatz, denen für ihre Bereitschaft und ihren Einsatz ebenfalls gedankt sei.

Nicht vergessen werden sollen die mitgereisten Familienangehörigen, Freunde und Unterstützer, die ihre Hundeführer über die gesamten Prüfungstage begleitet haben.

Ein besonderer Dank gilt nochmals Ilona Inzelsberger für die frühzeitige und hervorragende Organisation unserer gemeinsamen Unterkunft.

Vor allem aber gebührt allen Hundeführern Anerkennung, die sich mit ihren Hunden dieser besonderen Herausforderung gestellt haben.

Eine bestandene Dr.-Kleemann-Zuchtausleseprüfung ist eine herausragende Leistung. Doch bereits der Weg dorthin verlangt viel Einsatz, Ausdauer, Leidenschaft und eine enge Zusammenarbeit zwischen Hund und Führer.

Neben den jagdlichen Leistungen wird uns vor allem die gute Gemeinschaft innerhalb unserer fränkischen Reisegruppe in Erinnerung bleiben. Gemeinsame Mahlzeiten, interessante Gespräche, gegenseitige Unterstützung und die Freude am Deutsch Kurzhaar machten die Tage in Merzen zu einem besonderen Erlebnis.

Waidmannsheil allen erfolgreichen Kurzhaar-Siegern und ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen dieser Prüfung und unserer gemeinsamen Reise beigetragen haben!

Im Anschluss folgen die Einzelberichte der elf Gespanne mit ihren jeweiligen Prüfungsergebnissen, Richterberichten und Bildern.

Stefan Betz – Führer von Jule KS vom Hirschenacker

Der Welpenkurs läuft…….

Großes Kompliment an die Teilnehmer des ersten Welpenkurses des DK-Franken.

Obwohl nur im 14tägigen Rhythmus – die Welpen machen riesige Fortschritte!

Die Führer sind engagiert und arbeiten auch mit ihren Hunden…..

Weiter so!

Ein dickes Dankeschön an die Ausbilder, die sich die Zeit für die Junghunde nehmen. 1000 Dank!

Diese sieben waren heute mit an Board – drei konnten heute nicht teilnehmen.