Solms 1 – 6.9.2026


Bei herrlichem Suchenwetter fanden sich sieben Gespanne zur Prüfung ein.
Erstmals traf man sich in Speichersdorf (an einem Parkplatz/Einkaufszentrum), da es keine örtlichen Gastwirtschaften mehr gibt, die am Morgen eine Gruppe aufnehmen könnte.

Blick auf den “Rauhen Kulm” – herrliches Wetter – tolles Prüfungsgelände!


Da wir auch zum ersten Mal ein Gewässer bei Speichersdorf zur Prüfung nutzen durften, wurden die Feldreviere nach Haunritz und Frankenberg verlegt.
Herzlichen Dank an die Revierinhaber, die auch als Revierführer zur Verfügung standen. In beiden Revieren wurden uns wunderbare Flächen für die Suche und die Schleppen zur Verfügung gestellt.
Der Besatz des Wildes war ausreichend. Ein Lautnachweis am Hasen konnte gezeigt werden. Federwild kam in ausreichender Anzahl zur Verfügung.


Als Richter durften wir in der Gruppe 1 Herrn Oliver Schwarm (RO), Frau Kirsten Schwarm, Herrn Jürgen Süß und RA Katharina Grabinger begrüßen.


Wir sahen sehr gut ausgearbeitete Schleppen, sehr gute Bringleistungen bei den Schleppen.
Die Suchengänge und das Vorstehen konnten bei allen vier Hunden mit sehr guten Zensuren bestätigt werden.


Nur beim Wasser mussten zwei Gespanne Federn lassen. Beide Gespanne hatten beim Bringen der Ente Probleme und mussten daher aus der Prüfung ausscheiden.


In der Gruppe 2 durften wir als Richter Herrn Konrad Sendelbeck (RO), Frau Ursula Scriba und Herrn Hubert Braun begrüßen.


Hier bestochen zwei Gespanne bei den Suchengängen! Selten genug kommt es vor, dass ein „4h“ vergeben wird, aber dieses Mal waren alle Richter der Meinung, dass die Suchen bereits einer „Kleemann-Suche“ würdig gewesen wären. Planmäßig, flott, mit bester Kopfhaltung,
immer richtig in den Wind gewendet – die Richter haben einfach geschwärmt!

Kuba vom Hirschenacker beim Vorstehen am Fasan


Dazu kam, dass ein Gespann auch beim Stöbern mit Ente eine hervorragende Leistung zeigen konnte. Die Ente hat mitgespielt! Sie wurde durch den Hund mehrfach aus der Deckung gedrückt, tauchte jedoch immer wieder ab und der Hund hat konsequent weitergearbeitet und das komplette Gewässer durchgestöbert. Am Ende konnte die Ente erlegt werden und wurde sauber zugetragen. Auch hier waren sich die Richter schnell einig geworden – eine hervorragende Arbeit des jungen Rüden!


Und bei den Schleppen und Suchengänge kam es keine Kritik. Nur bei der Art des Bringens gab es bei einem Gespann kleine Abzüge, da nicht sauber zugetragen wurde. Das ist ausbaufähig!

Zwischenzeitlich erfolgte während einer Jagdpause der Wesenstest in den Gruppen.


Gegen 15.00 Uhr kamen die Gruppen ins Suchenlokal in Kötzersdorf. Dort wurde dann die Auswertung und Preisvergabe nach einem guten Essen durchgeführt.

Für die Richter gab es selbstgemachte Marmelade und ein Jagdmesser – die erfolgreichen Führer konnten aus verschiedenen Sachpreisen auswählen.

Kuba vom Hirschenacker 0102/25 André Kretzer 1. Preis – 2x 4h

Karlos vom Hirschenacker 0099/25 Bernd Sauer 1. Preis – 1x 4h
Birke vom Wassersteinhof 0716/25 Dirk Graichen qual. 1. Preis
Käte vom Hirschenacker 0105/25 Daniel Haase 1. Preis
Aron HofForde 0148/25 Christoph Wolfsteiner 0. Preis
Carlo vom Dexterhof 0644/25 Stephan Gehringer 0. Preis


Rund um eine harmonische Veranstaltung!
Bleibt uns nur Dank zu sagen! An die Revierinhaber, Revierführer, Richter, Kuchenbäckerinnen.
Danke an das Organisationsteam. Aufgrund der sehr guten Vorbereitung konnte die
Siegerehrung gegen 17.00 Uhr durchgeführt werden.
In 14 Tagen geht es weiter!

Bis dahin – Waidmannsheil und Kurzhaar voran.

Neuer Welpenkurs – 1. Kursabend

Am 20.08.2026 trafen sich neun Gespanne auf dem Übungsgelände des Schäferhundvereins Pegnitz zum 1. Kursabend.

Wir als Verein freuen uns über diesen Zuspruch! Es ist das erste Mal, dass wir einen solchen Welpenkurs anbieten.

Nach einer ersten kurzen Begrüßung ging es gleich los:

Kreisgang, Begrüßung zweier Hundeführer, Tipps für´s Bei Fuß gehen…..

Ilona Inzelsberger hatte ihre Reizangel dabei. Wie kann ich damit den Hund trainieren ? Ein Hund, der dies nicht soooo ausgeprägt kannte, wurde als “Versuchsmodel” herangezogen…..es hat nicht lange gedauert – und der Junghund stand. So können sich die anderen Führer die Vorgehensweise “mit den Augen stehlen”. Für die Führer, die kein Flugwild im Revier haben, wurden Gänseschwingen gesponsert. Üben muss man nun zuhause!

Begrüßung zweier Hundeführer….was ist zu tun ???

Abgerichtet wird nach dem Vorbild von “Ernst Mittel”, der vor Jahren den Leitfaden für eine Welpenstunde zur Verfügung gestellt hatte. Und was damals galt, gilt auch heute noch!

Erst die Arbeit – dann das Spiel!

Nach ca. 45 Min. , die den Junghunden schon sehr viel Geduld, Ruhe und Aufmerksamkeit abverlangt hatte, durfte dann natürlich auch gespielt werden. Dies dient gleichzeitig dem Sozialverhalten untereinander.

Und hier konnten sich auch die Führer kennenlernen und die Ausbilder Ilona Inzelsberger, Jessika Kretzer und Stefan Preißinger mit Fragen löchern. Die Führer wurden darauf aufmerksam gemacht, dass jetzt eine gute Zeit startet, sich mit Schleppwild für die kommende Hundearbeit einzudecken.

Auch den Start des Apportierens haben die Ausbilder versucht, mitzugeben. Nun gibt es für die nächsten 14 Tage Hausaufgaben.

Mal sehen, wie sich die Gruppe entwickelt.

Uns Ausbilder hat es sehr viel Freude gemacht! Bis zum nächsten Mal.

Wasserübungstag

Unser Angebot eines Wasserübungstages wurde – wie in den vergangenen Jahren – sehr gut von den angehenden Prüfungsgespannen angenommen.

Die Übung soll dem “Feinschliff” dienen, d. h. der Hund sollte bereits im Apport gut durchgearbeitet sein, sollte bereits das Überschießen am Wasser und auch das Bringen aus dem Schilf kennen.

Durch die langanhaltende Hitzeperiode gab es vielerorts Schwierigkeiten passende Gewässer zu finden. Entweder wuchs kein Schilf in den Weihern oder es fehlte an ausreichender Wasserfläche bzw. – tiefe.

Der Ablauf des Übungstages war so geplant, dass in zwei Teams gearbeitet wurde. Am Morgen traf sich die erste Gruppe um 8.30 Uhr. Fünf Gespanne und zwei Abrichter wurden durch die 1. Vorsitzende begrüßt.

Wohl ist auch an unserem Gewässer der Wasserstand derzeit zurück gegangen, aber die Hunde müssen schwimmen und konnten im Schilf stöbern.

Danke an Florian Stern und Sven Frühwirth, die die Übungseinheit geleitet hatten und mit Tipps und Hilfen zur Seite standen.

Die zweite Gruppe traf sich gegen 12.30 Uhr. Auch hier standen drei Ausbilder zur Verfügung. Danke an Oliver und Kirsten Schwarm und an Maximilian Backert die sich den Sonntag für die Gespanne Zeit genommen hatten.

Jedoch war der Ausbildungsstand in beiden Gruppen bei manchen Gespannen sehr ernüchternd!

Sowohl beim Bringen, beim allgemeinen Gehorsam usw. ist noch viel Luft nach oben!

Der eine oder andere Führer erklärte, dass er kaum oder wenig am Wasser arbeiten konnte, da es an Möglichkeiten fehlte.

Doch an solch einem Übungstag mit einem Zeitfenster von 30 min. pro Gespann kann keine komplette Ausbildung erfolgen! Es dient wie gesagt nur dem “Feinschliff”!

Bei einigen Gespannen braucht es schon noch ganz viel Nacharbeit, um bei der anstehenden Prüfung bestehen oder ein ordentliches Ergebnis erzielen zu können.

Für die Hunde war es ein super Tag. Sie zeigten ihre Anlagen und hatten alle ein Erfolgserlebnis. Bei der Abschlussbesprechung mit Kuchen und Getränken hatten die Ausbilder nochmal die einzelnen Arbeiten kommentiert und Fragen zum Prüfungsablauf beantwortet.

Vielen Dank für die Organisation, an alle Helfer (Ententransport/Kuchenbäcker), Ausbilder, an den Revierpächter und den Weiherbesitzer, dass wir das Wasser nutzen dürfen.

Es bleibt zu hinterfragen, an was es liegt, dass die Gespanne noch nicht “weiter” in der Ausbildung sind.

Liegt es vielleicht daran, dass in vielen BP-Kursen keine Wassermodule mehr angeboten werden ? Liegt es an den Möglichkeiten, an den fehlenden Hilfestellungen von Züchtern oder erfahrenen Hundeleuten ?

Liegt es am Fleiß oder an der Konsequenz der Führer ? An der Qualität der angebotenen Kurse von Hundeschulen, Trainern etc ???

Alle Ausbilder waren sich einig: Am Hundematerial liegt es nicht! Die Anlagen sind da!

Es wird zu viel gelobt, zu viel eingewirkt, der Apport ist nicht durchgearbeitet, die Enten werden beim Bringen abgelegt, auf dem Schuss drehen die Hunde ab…usw.

Wir hoffen, wir konnten die Führer motivieren, intensiver auf die Prüfung hinzuarbeiten! Wir wollen Jagdbegleiter, die verlässlich auf der Jagd eingesetzt werden können. Wir üben nicht nur für die Prüfungen.

Ohne Fleiß kein Preiß! Also dranbleiben, konsequent umsetzen – das wird!

Wir drücken den Gespannen die Daumen, dass die Aufgaben bis zur Prüfung gut durchgearbeitet werden und die Tipps gut umgesetzt werden können.